Help Nepal.

Young girl dancing in an orphanage in Lalitpur/Patan. © Carolin Weinkopf 2011   Edit: Today (May 12, 2015) another 7.2 earthquake hit Nepal by surprise. If you haven’t yet, please consider donating at this point. I am adding another cause to donate here after talking to a friend running a small fair trade manufactory (also running an elementary school and an orphanage) near Patan Durbar Square. Kumbeshwar is a trusted initiative producing hand-made carpets, knitwear and accessories and supporting the communities around, especially empowering women with jobs, childcare and education. I volunteered as a photographer for several weeks with them …

Tröglitz.

Vor ein paar Tagen habe ich mir gemeinsam mit dem dänischen Journalisten Erik Jensen ein Auto gemietet und wir sind nach Tröglitz gefahren. Tröglitz ist eine kleine Gemeinde in Sachsen-Anhalt und erfuhr in der Nacht zum 4. April 2015 traurige Berühmtheit, als ein für die Unterbringung einer kleinen Anzahl von Flüchtlingen vorgesehenes Haus nachts in Flammen aufging.   Das Ergebnis unserer Reise in das Dorf südöstlich von Leipzig ist diesen Sonntag in der Beilage zur Wochenendausgabe der großen dänischen Tageszeitung Politiken erschienen. Ich freue mich über die interessante Zusammenarbeit, die mich in unerwartete Erklärungsnöte brachte und einige Überraschungen bereit hielt. …

Lydia.

Die junge Frau zieht die Blicke auf sich, sie schaut in die Ferne, sie schlägt die Augen nieder, ihren Lippenstift trägt sie wie eine zweite Haut. Ihre „Augen in der Großstadt“ (Kurt Tucholsky, 1932) spielen mit den Blicken, verstecken sich unter einer Hutkrempe, nur um im nächsten Augenblick gleich wieder aufzuschauen.   Die Berliner Fotografin Carolin Weinkopf beobachtet in ihrer Porträtserie Lydia, eine junge Schauspielerin, ebenfalls aus Berlin, wie sie durch die Großstadt zieht. Sie weckt über die Accessoires Hut, Zigarette und Lippenstift Assoziationen an Otto Dix’ Begleiterin Martha; und wie der Maler der Neuen Sachlichkeit vor beinahe hundert Jahren …

iPhone Diaries: New York.

Two weeks ago I returned from New York. It was a short and crazy trip (I also went to Pennsylvania for a few days, but that’s another story). Packing, I had expected a little bit of snow and some cooler temperatures, but arriving, I realized that I had totally under-estimated the weather.   My beloved and usually robust black leather shoes were ruined by icy sidewalks and hidden puddles within days and the umbrella I bought at an Asian dollar store on the Upper East Side in despair lasted about six minutes before it flipped (and was later entirely destroyed …

Life.

My blogging habits have been insufficient lately and I’m very sorry. Life isn’t easy right now, I had a chronic sunisitis and a gum infection for months (!)… finally a doctor took a swap and found a nasty germ in my body and since day one of antibiotic treatment, I feel a lot better though still not entirely back in shape. I have been working like crazy, photographing, editing, writing and concepting new projects and jobs and have reached a level of busy-ness that I don’t want to continue.   I am planning to dedicate a week in February this …

What Serial Podcast did to me.

[Beware of SPOILERS here!]   Some of you may know what I am talking about, a lot of you may not. Serial is a podcast that aired sometime in October this year, reporting and re-investigating the murder case of an 18-year-old high school senior named Hae Min Lee in the suburbs of Baltimore in 1999. I stumpled upon the show through facebook and when lying in bed with a cold a few weeks back, I got so hooked that I listened to all episodes in a row (I think it was six at the time). Ever since, I have re-listened …

Weihnachtsprints.

Der Plan war eigentlich ein Online-Shop auf dieser Seite, kurz vor Weihnachten. Leider haben mir eine fiese Erkältung, zahlreiche Jobs, anderweitige Verpflichtungen und der sehnliche Wunsch, mehr Zeit mit meinen Lieben zu verbringen, einen Strich durch die Rechnung gemacht. So wird es den Shop wohl erst im neuen Jahr geben.   Wer dennoch zu Weihnachten ein Bild für sich selbst oder geliebte Menschen erstehen möchte, der sollte nun schnell sein. Macht am besten einen Screenshot des betreffenden Bildes und meldet euch per Email bei mir, um Preise und Details zu besprechen.   Nachdem ich am Wochenende diesen Artikel über Zustände …

Good things coming around.

Ihr merkt es ja sicher: hier ist es zur Zeit sehr still. Das tut mir leid, aber so voll wie gerade war mein Terminkalender noch nie. Ich ackere gerade jede Woche mehrere Fotojobs ab, habe Glowbus ein Interview zum Arbeiten mit Kind gegeben und neulich Teresa Bücker für Edition F porträtiert. Die Wochen bis Weihnachten bleiben spannend und auch im neuen Jahr geht es nahtlos weiter. Meine harte und unermüdliche Arbeit der letzten Jahre zahlt sich zunehmend aus, ich bin glücklich und dankbar! Sobald es etwas ruhiger wird, werde ich hier gern von einzelnen spannenden Projekten berichten. Zur Zeit komme …

Working Moms.

  Heute habe ich diesen Artikel auf Zeit-Online gelesen. Beim Lesen einiger Kommentare unter dem Interview mit vier Frauen aus deutschen Chefetagen wurde mir ganz schlecht. Ich kann mich mit einigen der Antworten der vier Frauen nicht identifizieren, mit den meisten Supermamas, die mir im Internet oder auf dem Spielplatz begegnen, aber auch nicht.   Ich wurde bereits als Baby “fremdbetreut” und war bis zum Schulanfang Vollzeit in einer Kita. Meine Eltern haben mit zwei (nicht immer einfachen) Kindern ihr Wirtschaftsstudium mit Bestnoten abgeschlossen, haben direkt im Anschluss Vollzeitstellen angenommen und sich seither kontinuierlich hochgearbeitet. Meine Mutter hat nebenbei promoviert …

Danke.

Als ich vor ein paar Wochen den Text zur Vereinbarkeit getippt habe, war ich mir ziemlich unsicher, ob ich ihn tatsächlich veröffentlichen würde. Letzlich tat ich es – und löschte ihn sofort wieder. Dann musste ich erstmal Anton abholen und ging mit ihm auf den Spielplatz, und ärgerte mich später, als ich bereits einige Reaktionen auf den Text im Posteingang hatte. Dann veröffentlichte ich ihn aber doch.   Ähnliche Texte hatte ich schon häufiger angefangen und doch wieder verworfen. Eigentlich war mir diese Offenheit nämlich vor allem eines: zu privat. Letztlich glaube ich aber, doch einen Weg gefunden zu haben, …